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Ankündigungen

Die nachfolgend genannten Veranstaltungen sind im vorigen Herbst/Winter allesamt ausgefallen. Nun soll es wieder losgehen, und alle Organisatoren würden sich über eine rege Beteiligung freuen. Natürlich gelten bei allen Terminen die jeweils aktuellen Corona-Regeln (z.Zt. 3G und Maskenpflicht bis zum Sitzplatz), und eine vorherige Anmeldung ist jeweils erforderlich.

 

Klönabend

 

Unser Klönabend soll am 09. November um 19.00 Uhr stattfinden. Es soll einfach ein gemütlicher Abend werden, mit Klönschnack, ein paar Getränken und vielen Bildern. Wir haben alte Fotos, Bilder vom Schützenheim-Umbau im letzten Jahr und natürlich viele Bilder von unserem „kleinen Schützenfest“ im letzten Sommer. Anmeldungen für diesen Abend sind erforderlich, entweder über die ausgehängte Liste im Schützenheim oder über Tel. 8768.

 

Geflügelschießen

 

Der Herrenzug plant in diesem Jahr auch wieder ein Geflügelschießen. Es soll am Samstag, 13. November, ab 15.00 Uhr stattfinden. Die letzten Scheiben werden um 17.45 Uhr ausgegeben. Jeder Teilnehmer beim Schießen erhält einen Geflügelpreis. Anschließend gegen 19.00 Uhr Schlachtewurstessen. Vorherige Anmeldung bitte bei einem Mitglied des Zugvorstandes.

 

Weihnachtsfeier der Damen

 

Liebe Schützenschwestern,

in diesem Jahr soll am Freitag, 3. Dezember, 19.30 Uhr, wieder eine Damenzug-Weihnachtsfeier stattfinden.

Am 4. November soll hierfür das altbekannte Ausschießen um die Pokale, Preise und Zugmeisterorden ab 19 Uhr stattfinden. Es wird wieder ein kleiner Imbiss angeboten.

Anmeldung zu beiden Terminen ist zwingend erforderlich.

Jutta Arnold 05033 – 939367 oder 01523 – 1917643

Ina Tatje 05033 – 2290 oder  01522 – 5371603

 

Weihnachtsfeier des Herrenzuges 2021

 

Auch der Herrenzug hat in diesem Jahr eine Weihnachtsfeier geplant. Sie soll am Samstag, 4. Dezember, ab 19.00 Uhr im Schützenheim stattfinden. Wir wollen bei Essen, Trinken und einem kleinen Preisschießen einen gemütlichen Abend verbringen und laden dazu herzlich ein. Die geltenden Corona-Bestimmungen sind natürlich zu beachten. Vorherige Anmeldung bitte in der Liste im Schützenheim oder bei einem Mitglied des Zugvorstands.

Wir wünschen schon jetzt allen, die nicht teilnehmen können, ein besinnliches Weihnachtsfest und ein gesundes Jahr 2022.

 

Der Vorstand des Herrenzuges

 

Grünkohlessen

Am Mittwoch, 15. Dezember, 19.00 Uhr, findet das traditionelle Grünkohlessen zum Saisonabschluss im Schützenheim statt. Anmeldungen über die ausgehängte Liste oder bei Karin Schwartz, Tel. 01735952691

 

Neujahrsschießen im Schützenverein

 

Am Samstag, 08.01.2022, ab 15 Uhr ist wieder das Neujahrsschießen des Herrenzuges geplant.

Wir möchten das Jahr 2022 mit einem Preisschießen willkommen heißen und möchten dazu alle Mitglieder und Freunde des Schützenvereins herzlichst einladen teilzunehmen.

Gemeinsam mit der Wirtin wollen wir außerdem an diesem Tag bei Bratwurst und Krakauer die Grillsaison 2022 eröffnen.

Wegen der Einhaltung der Corona-Regeln und auch zur besseren Planbarkeit bitten um eine kurze Rückmeldung, wer gerne teilnehmen möchte.

Der Zugvorstand

 

Einladung zur Damenzugversammlung 2022

Liebe Schützenschwestern,

die Versammlung des Damenzuges findet am 28.01.2022 um 19:30 Uhr im Schützenheim statt. Hierzu lade ich recht herzlich ein und bitte um rege Beteiligung.

Für die Versammlung sind die geltenden Corona Hygienemaßnahmen zu beachten und einzuhalten.

Eine Voranmeldung ist zwingend erforderlich.

Eure Zugführerin

Jutta Arnold

 

Versammlung des Herrenzuges

 

Die Versammlung des Herrenzuges findet am 18.02.2022, um 19.00 Uhr, im Schützenheim statt.

Auf der Tagesordnung stehen unter anderem der Bericht des Zugvorstandes und Neuwahlen. Es ist auch ein Imbiss eingeplant. Anmeldung bei einem Mitglied des Zugvorstands.

 

Der Zugvorstand bittet um rege Beteiligung.

 

 

„Schlemmer“-Harzfahrt des Herrenzuges

 

Am 05.10.2021 trafen sich 24 Schützenbrüder und Schützenschwestern um bei bester Laune zu einer Tagesfahrt in den Harz aufzubrechen. Treffen am Schützenheim war um 7:15 Uhr, aber die Teilnehmer konnten es gar nicht erwarten, nachdem die letzte Tagesfahrt ja schon einige Jahre her war, und so war der Bus schon um 7:10 Uhr gepackt und fast voll besetzt. Einzig der Oberst verspätete sich um 5 Minuten, was aber zu entschuldigen war, da er das Frühstücksbuffet von Bäckerei Pesalla noch abholte.

Als dieser nun eingetroffen und das Frühstück sicher im Bus verstaut war, begann die Fahrt bei leichtem Nieselregen. Dieser währte aber nur für wenige Minuten, so dass schon bei Befahren der Autobahn nichts mehr davon zu sehen war und sich die Sonne leicht in den Vordergrund schob.

Nach einer guten Stunde Fahrt übermannte den einen oder anderen ein leichtes Hungergefühl, so dass der nächstmögliche Rastplatz angesteuert wurde um sich mit belegten Brötchen zu stärken und sich kurz die Beine zu vertreten.

Danach ging es weiter zu unserem ersten Ziel des Tages, das Bergbaumuseum und die historische Silbermine “Lautenthals Glück“, welche überraschenderweise in Lautenthal gelegen war.

Dort wurden wir bereits von unserem “Grubenführer“ in Empfang genommen und sogleich in Richtung Grubenbahnhof geschickt. Auf dem Weg dorthin konnte man bereits den zu befahrenden Stollen erkennen, welcher nicht größer als ein Mauseloch schien.

Nachdem wir sicherheitskonform mit einem Helm ausgestattet wurden, wurden wir zur Grubenbahn geleitet, mit der Aufforderung Platz zu nehmen. „4 Personen pro Abteil, schallte es vom Grubenführer“. Gut dachte ich, setzte ich mich in Abteil, Stephan Meuter gesellte sich dazu und wir hatten schon so ein Gefühl, dass es doch mit 4 Personen pro Abteil, zumindest in unserem, nicht klappen würde. Als Harald Bühmann sich noch in das Abteil setzte, hatten wir darüber auch endgültige Gewissheit. Nun gut, als die Tür dann verriegelt wurde saßen wir recht zusammengekauert in diesem Abteil unter dem Hinweis keine Finger oder ähnliches aus dem Gitter zu stecken, weil der Abstand zur Wand beim Durchfahren des Tunnels recht gering ist.

Als die Fahrt losging, konnte man den überragenden Komfort des Zuges genießen. Was gibt es denn schöneres als mit 3 Personen von ca. 1,90m Körpergröße zusammengefaltet in einer Stahlkabine von gefühlt 1m³ zu sitzen, um dann durch einen dunklen Tunnel zu fahren der gerade mal so groß war, dass der Zug da ohne anzuecken durchfahren konnte. Gott sei Dank lagen auf den Stahlsitzflächen Teppichauschnitte mit einer Stärke von 0,8mm, so dass man die fehlende Dämpfung des Zuges kaum bemerkte. Es sei gesagt für Klaustrophobiker könnte das schon ein besonderer Ausflug werden.

Naja es schien aber allen Mitreisenden so zu gehen, also warum meckern. So genoss man die, zum Glück, überschaubare Fahrtlänge, und pellte sich nach ca. 250m aus dem Zug raus. Dort begann unsere Führung mit der Begutachtung eines Seitenstollens, in dem man gut eine Erzader sehen konnte und bekam eine ausführliche Erklärung über Entstehung solcher Adern, verschiedene Gesteinsarten, etc.

Weiter ging es zum Bergwerksfahrstuhl (Baujahr 1909), der nicht mehr befahren wurde, dort wurde über die Geschichte des Bergbaus im Harz, speziell dieses Bergwerkes berichtet, bevor wir dann nach einer doch eher spannenden Strecke weiter durch den Stollen (ein Hoch auf die Helme!) in die Bergwerkskapelle kamen. Dort war genug Platz um sich kurz zu setzen und einem weiteren interessanten Vortrag über das Bergbauwesens im Harz, speziell Lautenthal zu hören.

Nach einer guten halben Stunde ging es zurück zur Grubenbahn (ihr könnt euch das Prozedere denken) und fuhren wieder hinaus.

Dort verabschiedete sich der Grubenführer und übergab uns an seinen Kollegen, der mit den Interessierten unter uns zur Erzschiffahrt überging.

Dort konnte man selber mal ausprobieren, wie zur damaligen Zeit das Erz verschifft wurde. Mit maximal 4 Personen konnte man das Boot besetzen und “zog“ sich dann rund 100m in den dunklen Stollen und wieder zurück.

Natürlich war es nicht ein Originalboot mit knapp 10m Länge wie damals und es lagen auch keine 3 Tonnen Erz drauf, dennoch war es kein allzu leichtes Unterfangen. Das Boot konnte durch den recht engen Stollen nicht zwingend kentern (wobei es beim Einsteigen einiger Teilnehmer schon grenzwertig aussah), aber die Strangulationsgefahr durch das Stahlseil an dem man sich entlang zog, war nicht zu unterschätzen. Zumindest, wenn man recht groß ist und mit seinen Bootsgefährten nicht ganz einig ist mit dem Bedienung des Ganzen.

Aber auch das haben alle teilnehmenden Personen überlebt und so verließen wir den Bootsanleger und konnten die restliche Zeit bis zum Mittagessen nutzen, um die Ausstellung des Museums, die unzählige Modelle zum Bergbau und einiges an verschiedenen Gesteinsarten enthielt.

Als wir das Museum verließen, waren wir uns aber alle einig, dass es ein sehr spannender Einblick in die Geschichte des Harzer Bergbaus war, untermalt von sehr anschaulichen und fachlich fundierten Vorträgen zu dem Thema. (Es sei bitte mir verziehen, wenn ich mir nicht die ganzen Fachbegriffe des Bergbaus an dem Tag gemerkt habe, damit ich Sie hier im Bericht verarbeiten konnte)

Nun waren aber alle Teilnehmer hungrig und durstig. Was hatten wir für ein Glück, dass 100m weiter die Straße hinauf eine Gastronomie des Namens “Harzer Schnitzelkönig“ lag. Also kehrten wir dort ein und studierten sogleich die Gegebenheiten. Susanne Olboeter war ihre Begeisterung kaum anzumerken, als Sie erspähte, dass die Getränke in 1L Behältern, so genannten Maßkrügen, serviert wurden. Andere waren beim Erblicken der Speisekarte erstaunt und wunderten sich über die großen Portionen (Harzer Bergbau scheint hungrig zu machen, wieso sollte man sich sonst 1kg Schnitzel bestellen). Wir am Tisch haderten zumindest auch mit uns, welches Riesengericht wir uns zutrauen würden, wählten dann aber den Excaliburspieß zu viert. Ich meine wer wollte denn noch nie Fleisch auf einem Schwert serviert bekommen? Natürlich durfte die Maß dazu nicht fehlen und so wurde sich erst einmal genüsslich zugeprostet. Als der Spieß kam, muss man schon sagen, dass dieser dann relativ eindrucksvoll vor einem stand. Aber man war ja zu viert und stürzte sich sogleich darauf. Bis auf eine paar Kartoffelbeilagen hat sich das Essen auch gut über die 4 Personen verteilt, da man aber auch etwas Flüssigkeit für diese Menge Essen benötigt, bestellten wir zur Sicherheit noch eine weitere Maß.

Wenn man so zu den anderen Tischen schielte hatten einige andere auch etwas üppigere Gerichte gewählt, wobei man aber auch merkte, dass manchen ihr Magenvolumen doch etwas überschätzten und sich ein paar Reste dann für später einpackten. Ich für meinen Teil kann sagen, dass ich auch eine gewisse Körper(speziell Bauchdecken-)-spannung für eine gewisse Zeit hatte, so dass ich davon abgesehen hatte als Dessert den Mount Everest (20 XXL Eiskugeln mit ganz viel Schlagsahne) zu bestellen. Vielleicht beim nächsten mal J

Nach dieser ausgiebigen Schlemmerei ging der Weg zum Bus, um uns zum Bocksberg zu fahren. Nach einer gut halbstündigen Fahrt, wir mussten einmal um den Bocksberg herumfahren weil 1. Der kürzere Weg mit dem Bus schwerlich zu befahren ist und 2. die schön anzusehende Stabkirche Hahnenklee an dem angefahrenen Startpunkt zu bewundern war.

Der Weg führte für die Meisten aber erst einmal auf den Liebesbankweg hinauf auf den Blocksberg. Einige andere nutzten die Seilbahn um den Gipfel zu erklimmen und einige wenige verblieben vom Essen geschafft beim Bus.

Ich für meinen Teil war bei der Gruppe, die den Liebesbankweg entlangschritt. Wobei auch nicht sehr lange, weil sich bereits nach einigen Metern eine weitere Möglichkeit eröffnete und zwar eine lange Schneise, die den Berg steil hinaufführte, wo die Seilbahn ihren Aufstieg hatte. Und indem pragmatischen Gedanken “Der kürzeste Weg zwischen 2 Punkten ist eine Gerade“ entschloss ich mich den steil bergaufgehenden direkten Weg zu wählen und konnte mit Stephan, Stefan und Marc 3 weitere Mitstreiter für dieses Unterfangen gewinnen.

So begann für uns der rasante, aber teilweise doch leicht mühsamere direkte Aufstieg unter teilweise anfeuernden Rufen der Seilbahnnutzer, schafften es aber schließlich nach einer gefühlten Ewigkeit doch innerhalb kürzester Zeit den Zielpunkt am Gipfel des Bocksberges zu erreichen. Immerhin ermöglichte die Abkürzung uns eine ganze Bierlänge vor dem Hauptfeld, welches dann ca. 20 Minuten später in der Gastronomie am Gipfel angekommen war.

Am Gipfel nutzten wir die Zeit zur Aussicht von den Plattformen, von dort aus man einen tollen Blick in den Harz hatte, einige gönnten sich eine Fahrt mit der Sommerrodelbahn, aber die meisten genossen einfach die aus den Wolken herausblitzende Sonne, um sich auf der Terrasse des Wirtshauses zu entspannen.

Unser Plan, nach dem doch etwas beschwerlicheren Aufstieg war, dass wir bequemer wieder vom Gipfel runterkommen wollten. Der Versuch mit der Sommerrodelbahn scheiterte zunächst, da es unten keinen Ausstieg gab, man wurde wieder zum Startpunkt hochgezogen. Einige Schützenbrüder entdeckten Gefährte, die eine Mischung aus Dreirad und Kettcar waren, nur ohne Pedale zum Antrieb. Diese konnte man leihen, damit man den Berg herunterfahren kann.

Dies fanden wir natürlich interessant und informierten uns darüber. Ernüchternd musste ich dann feststellen, dass dann auf der Werbetafel ein maximal zugelassenes Gewicht von 110kg stand. Ich für meinen Teil liege da schon im Grenzbereich, und einige andere Schützenbrüder kamen dem wohl auch sehr nahe, so dass wir schon fast die Hoffnung aufgeben hatten. Aber auf Nachfragen wurde uns versichert, dass ein paar Kilo mehr der Fahrt nichts im Wege stünden würde, es ist ja immer noch ein wenig Sicherheitspuffer in solchen Angaben, aber bitte unterschreiben Sie hier ihre Verzichtserklärung. Daraufhin fanden sich 8 wagemutige Recken, diesen Weg auf sich zu nehmen. Der Rest bevorzugte den Weg zurück mit der Seilbahn.

Nun denn, nachdem “the Raceful 8“ unterschrieben hatten, ihre Helme und eine kurze Einweisung bekommen hatten, ging es an die Startaufstellung. Und ja, es sieht nicht nur ein wenig aus wie Mario Kart, es fuhr sich auch ähnlich. Als der Startschuss fiel, hatte die Art der Fortbewegung aber eher noch etwas vom Stile Fred Feuersteins, weil man sich durch eine Art sitzendes Laufen erst einmal in Fahrt bringen musste. Als eine Grundgeschwindigkeit gegeben war und die Steilheit des Berges zunahm wurde aus dem anfänglichen “Kriechen“ doch recht schnell ein Rennen. Und ich muss sagen, wenn man nicht der typische Bremser ist geht das ganz schön schnell hinab. Unten angekommen waren alle noch im Geschwindigkeitsrausch und sich einer Meinung, diese Art des Abstieges war auf jeden Fall die beste um seinen Blutdruck so richtig in Fahrt zu bringen.

Als sich alle am Bus gesammelt hatten wurde durchgezählt und die Rückreise angetreten, die dann um 19:30 Uhr am Schützenheim in Steinhude endete.

(An dieser Stelle noch einmal einen besonderen Dank an Uwe Klünker, der die Mitglieder des Schützenvereins wieder einmal wohlbehalten durch die Gegend gefahren hat!)

Dort schien aber schon Licht. Karin hatte bereits aufgeschlossen und erwartete uns noch zu einem gemütlichen Ausklang des Tages. Dies Angebot nahmen die meisten Teilnehmer auch gerne noch an und verbrachten noch einige Zeit im Vereinsheim um die verschiedenen Eindrücke des Tages untereinander auszutauschen, oder über das eine oder andere zu sprechen. Aber alle waren sich soweit einige, dass es eine sehr gelungene Tagesfahrt war, wo bis zum Wetter alles stimmte.

 

Rene Vargovic

 

   

 

   

 

„Schlemmer“-Harzfahrt des Herrenzuges

 

Am 2. Oktober gegen 7.00 Uhr ging es vom Schützenheim aus los. Uwe Klünker kam mit einem schönen Bus und wir stiegen noch im Dunkeln ein. An der Raststätte „Hildesheimer Börde“ wurden leckere belegte Brötchen und frischer heißer Kaffee von Stephan Meuter und Ralf Barbara verteilt. Eine schöne Geste, denn im Magen hatten wir ja noch nichts. Dann ging es weiter, bei inzwischen schönstem Sonnenschein nach Lautental. Da mein Mann leider nicht mitfahren konnte, bin ich für ihn eingesprungen. Das stellte sich erst später als großes Glück für in heraus, aber dazu später.

In Lautental angekommen, ging es dann in ein Bergwerk nebst Museum. Als wir die Bahn, mit der wir in den Stollen fahren sollten, erblickten, waren wir alle sehr verwundert. Es hieß: pro Wagen sollten 4 Personen einsteigen (naja, früher waren die Bergleute eben ziemlich klein). Die Wagen hatten die Größe wie auf dem Kinderkarussel beim Schützenfest! Trotz großer Mühe kamen aber nur 2 bis 3 (kleine) von uns in die Dinger hinein. Diese auch noch vergitterten Käfige erinnerten mich an die Hühnerausstellungen bei Rust oder Kattree damals. Dann ging es los, ab in den Stollen. Es war feucht und sehr dunkel. Einige hatten Angst, ich auch. Gott sei Dank hatten wir einen tollen Führer dabei, der uns viel Wissenswertes vermittelte. Es gab sogar eine kleine Kapelle unter Tage. Hier erklärte er uns u.a., dass die Bergleute damals nicht älter als ca. 30 Jahre wurden. Trotzdem war es damals ein begehrter Job, der gut bezahlt wurde, dabei drehte er sich zu einem der Schützen um und fragte: „Und, was machen Sie für einen Job?“ „Bestatter“ antwortete Henrik Bühmann, worauf schallendes Gelächter erfolgte. Er erklärte uns auch, was damals alles gefördert wurde, z.B. hauptsächlich Silber, für die Zahlungsmittel. Er fragte noch einen Schützen nach seinem Beruf, der dann antwortete: „Ich bin beim Zoll, wir spüren Schwarzgeld auf“. Punktlandung, wieder großes Gelächter.

Einige Mutige stiegen noch in einen Kahn auf einem Unterwasserkanal, mit dem man sich an einem darüber gespannten Drahtseil vorwärts ziehen musste. Ins Stockdunkle.

Jetzt ging es mit der engen Bahn wieder zurück ans Tageslicht. (Übrigens, niemals hätte mein Mann in die Bahn gepasst). Bewundert habe ich Jörg Fitjer, wie er das alles mit seinen Krücken gemeistert hat.

Jetzt kam das Highlight: 150 m. hinter dem Stollen kam eine Schnitzelhütte, so im bayerischen Stil. Da kehrten wir ein. Endlich vernünftige Gläser (1 l. Maß) und ein großartiges Essen. Vargo, Stephan Meuter, Stefan Schünemann und meine Wenigkeit bestellten uns einen Exkalibur-Spieß. Donnerwetter!

Mehr als gut gestärkt ging es dann noch nach Hahnenklee, wo einige den Ort mit der schönen alten Holzkirche besichtigten und andere den Wurmberg entweder zu Fuß oder mit der Seilbahn erklommen. Kaffee und Kuchen nicht zu vergessen. Alles war gut durchorganisiert, somit konnte uns Uwe dann alle wieder wohlbehalten gegen ca. 19.00 Uhr am Schützenheim abliefern, wo der „harte Kern“ noch den einen oder anderen Absacker zu sich nehmen konnte, denn Karin wartete schon auf uns.

Ein schöner Tag!

Glück auf, Eure Suzanne Olboeter-Thiele

 

 

Königsschießen in Steinhude

 

Koenige 2021Eigentlich sollte in diesem Jahr das 150-jährige Bestehen des Schützenvereins Steinhude groß gefeiert werden. Das Fest musste jedoch – wie auch schon das Schützenfest im vorigen Jahr – coronabedingt wieder ausfallen.

 

In Absprache mit den Ordnungsbehörden war es aber immerhin möglich, in diesem Jahr ein Königsschießen zu organisieren. Als Treffpunkt für die Schützen diente der Sportplatz des SC Steinhude, wo man sich unter freiem Himmel mit Abstand treffen konnte. Im benachbarten Schützenheim fand nur der Schießwettbewerb statt. Auf dem Sportplatz sorgten die „Wunstorfer Auetaler“ für musikalische Unterhaltung.

 

Am späten Nachmittag konnte Schützenoberst Stephan Meuter dann das Ergebnis verkünden: Schützenkönig 2021 wurde Michael Pohl vor Rene Vargovic auf dem zweiten und Alexander Fuchs auf dem dritten Platz. Die Würde des Bürgerkönigs errang Alexander Fuchs vor Christian Bruns und Yannic Hemmerling. Als Schützenkönigin wurde Melanie Stecke gefeiert, der zweite Platz ging an Jutta Arnold vor Kerstin Ulrich auf Platz drei. Jungschützenkönigin wurde Lea Pohl vor ihrer Schwester Leonie Pohl auf Platz zwei. Als Schülerkönigin setzte sich Laura Meuter vor Liza Arnold auf dem zweiten Platz durch.

 

Herrenzug hatte Zugversammlung

Bei der nachgeholten Zughauptversammlung des Herrenzuges des Schützenvereins Steinhude konnte der Zugführer Lars Schweer 36 Zugmitglieder und Gäste begrüßen.

Das Protokoll der Zughauptversammlung 2020 wurde vorgelesen und von den Zugaktivitäten des letzten Jahres berichtet. Die meisten Zugveranstaltungen waren leider Corona bedingt ausgefallen.

Weitere Punkte waren die Wahlen zum Zugvorstand. Einen Wechsel gab es beim Zugführer, Lars Schweer stellte sich nicht mehr zur Wahl, einstimmig wurde Jörg Raatz zum neuen Zugführer gewählt. Als stellvertretender Zugführer wurde Christopher Dierker einstimmig gewählt und als 2. stellvertretender Zugführer Stefan Schünemann einstimmig wiedergewählt. Die neuen Beisitzer sind Phillip Bishop, Sven Arnold, Jörg Fitjer, Domenik Nienhaus und Jens Altenhof.

Die nächsten Zugveranstaltungen sind mit dem Aalessen am 10.09. 2021 und dem Geflügelschießen 13. 11. 2021 vorgesehen.

Einladung                                                                                                          

Zur Generalversammlung des
Schützenvereins Steinhude am
Freitag , 25. September 2020 um 20:00
Uhr im Schützenheim Steinhude.
Tagesordnung
1. Begrüßung durch den 1.Vorsitzenden
2. Ehrungen der verstorbenen Mitglieder.
3. Grußworte der Gäste.
4. Verlesen des Protokolls der letzten  Generalversammlung.         
5.  Bericht des Vorstandes.
6.  Bericht der Abteilungen.
7.  Kassenbericht und Haushaltsvoranschlag.
8.  Bericht der Revisoren,
     Entlastung des Kassierers und des Vorstandes.
9.  Genehmigung des Haushaltsvoranschlages.
10.  Wahl des Protokollführers für 5 Jahre.   
11.  Wahl eines Kassenrevisors für 2 Jahre.
12.  Ehrungen.
13. Anträge.
14. Verschiedenes.


Die aktuelle Corona-Situation erlaubt es uns, unter den geltenden Vorsichtsmaßnahmen unsere ausgefallene Jahreshauptversammlung nachzuholen.
Für die Versammlung sind die geltenden Corona Hygienemaßnahmen zu beachten.
Wir bitten aus organisatorischen Gründen um vorherige Anmeldung.
Stephan Meuter   Tel.01637056789
Heinrich Schweer Tel.015209837905
Rene Vargovic       Tel. 01711789678

Mit Schützengruß        
gez.  Stephan Meuter
1. Vorsitzender

 

Das Schützenfest Steinhude 2020 wird leider abgesagt

 

Aufgrund der geltenden Verordnungslage des Landes Niedersachsen durch die Corona Pandemie musste der Schützenverein Steinhude das diesjährige Schützenfest leider absagen. Das Fest sollte vom 17. bis 19. Juli stattfinden. Nun hoffen die Steinhuder Schützen auf gesündere Zeiten. Im nächsten Jahr begeht der Verein sein 150jähriges Jubiläum und das wollen die Schützen natürlich entsprechend groß feiern.

 

Herrenzug hatte Zugversammlung

Bei der Zughauptversammlung des Herrenzuges des Schützenvereins Steinhude konnte der Zugführer Lars Schweer 30 Zugmitglieder und Gäste begrüßen.

Das Protokoll der Zughauptversammlung 2019 wurde vorgelesen und von den Zugaktivitäten des letzten Jahres berichtet. Die Zugveranstaltungen waren das Osterschießen, Bauen zu Schützenfest, Wurstschießen, Geflügelschießen, die Weihnachtsfeier mit Preisschießen und erstmals das Neujahrsschießen mit einer guten Beteiligung und Resonanz.

Weitere Punkte waren die Wahlen zum Zugvorstand. Als stellvertretender  Zugführer wurde Jörg Raatz und als Schriftführer Henrik Raatz einstimmig wiedergewählt. Die neuen Beisitzer sind Michael Herrmann, Sven Arnold, Jörg Fitjer, Christopher Dierker und Jens Altenhof.

Über die nächsten Zugveranstaltungen und Termine 2020 wurde informiert.

Beim Thema Wagenbau zum Schützenfest 2020 konnten sich die Anwesenden auf ein Thema einigen, dieses wird aber erst kurz vor Schützenfest bekanntgegeben.

 

Abgesagt

Generalversammlung des Schützenvereins Steinhude am Samstag, 14. März 2020

 

                        um 20 Uhr im Schützenheim Steinhude Fuhrenweg 18.

 

TAGESORDNUNG

 

            Top 1.    Begrüßung durch den 1. Vorsitzenden

 

            Top 2.    Ehrung der verstorbenen Mitglieder

 

            Top 3.    Grußworte der Gäste

 

            Top 4.    Verlesen des Protokolls der letzten Generalversammlung

 

            Top 5.    Bericht des Vorstandes

 

            Top 6.    Bericht der Abteilungen

 

            Top 7..    Kassenbericht und Haushaltsvoranschlag

 

            Top 8.    Bericht der Revisoren, Entlastung des Kassierers und des Vorstandes.

 

            Top 9..  Genehmigung des Haushaltsvoranschlages.

 

            Top 10.  Wahl des Protokollführers für 5 Jahre

 

            Top 11.  Wahl eines Kassenrevisors für 2 Jahre

 

            Top 12.  Ehrungen

 

Top 13.  Anträge

 

            Top 14. Verschiedenes

 

                                                                       gez. Stephan Meuter

                                                                       1. Vorsitzender

 

GENERALVERSAMMLUNG DER SCHÜTZEN

Die Generalversammlung des Schützenvereins Steinhude findet am 14. März um 20 Uhr im Schützenheim, Fuhrenweg 18 statt. Auf der Tagesordnung steht unter anderem die Berichte des Vorstandes, der Abteilungen, der Züge, der Kasse, der Revision, Wahlen und Ehrungen. Der Vorsitzende Stephan Meuter bittet um rege Beteiligung.

 

 

 

demnächst mehr....               

 

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